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Deutsche Bahn speist erstmals Solarstrom direkt ins Bahnstromnetz

(vom 10.02.2020)

Die Deutsche Bahn (DB) will nach eigenen Angaben in die Errichtung einer ca. 70 Fußballfelder großen Solarstromfläche zur Selbstversorgung investieren.

Die Deutsche Bahn (DB) wird künftig Ökostrom direkt in das deutsche Bahnstromnetz einspeisen. Dies gab die DB in einer Meldung bekannt. Hierzu haben die DB und der Photovoltaik-Projektentwickler Enerparc einen entsprechenden Vertrag über eine neue Solaranlage im schleswig-holsteinischen Wasbek unterzeichnet, die von ihrer Fläche her rund 70 Fußballfelder umfasst. Der dort erzeugte Strom soll über das DB-Umrichterwerk Neumünster in das 16,7 Hz-Bahnstromnetz eingespeist werden. 

DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla erklärte: „Erstmals speisen wir Solarstrom direkt in das Bahnstromnetz ein. Wir gehen damit ganz neue Wege bei der Umsetzung unserer Strategie für den Klimaschutz. Der neue Solarpark wird auch dazu beitragen, dass wir Jahr für Jahr den Ökostromanteil bei der DB weiter steigern.“ Laut DB sollen Module mit einer Leistung von 42 Megawatt-Peak (MWp) jährlich etwa 38 Gigawattstunden (GWh) Energie erzeugen. Vorbehaltlich der Freigaben durch Fach- und Landesbehörden im Rahmen der laufenden Bauleitplanung sowie nach Zustimmung der Gemeinde soll der Baustart schnellstmöglich erfolgen.

Die DB bezeichnet sich nach eigenen Berechnungen als den größten Ökostromverbraucher in Deutschland. Aktuell liege der Ökostromanteil bereits bei 60 Prozent. Bis 2021 werde sich der Anteil auf 61 Prozent erhöhen. Bis 2038 soll der gesamte DB-Bahnstrom zu 100 Prozent

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

 

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