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Energiegewinnung in Deutschland in 2018 weiter rückläufig

(vom 24.04.2019)

Die inländische Energiegewinnung ging im vergangenen Jahr um knapp drei Prozent zurück. Zu diesem Ergebnis kommt der Jahresbericht 2018 der Arbeitsgemeinschaft (AG) Energiebilanzen.

Die Energiegewinnung in Deutschland verzeichnete 2018 einen Rückgang um 2,8 Prozent auf 3.891 Petajoule (PJ) oder 132,8 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Dies geht aus dem Jahresbericht 2018 der Arbeitsgemeinschaft (AG) Energiebilanzen hervor. Während die erneuerbaren Energiequellen ihren Beitrag zur heimischen Energiegewinnung um knapp ein Prozent erhöhten, kam es bei allen anderen Energieträgern zu Rückgängen. Mit einem Minus von fast 30 Prozent lag der Rückgang bei der inländischen Steinkohlenförderung, die zum Jahresende 2018 vollständig eingestellt wurde, besonders hoch, so die AG Energiebilanzen. Die inländische Erdgasgewinnung verminderte sich demnach um 12,6 Prozent, und beim Mineralöl gab es ein Minus von gut sieben Prozent. Die inländische Braunkohlenförderung sank um 2,9 Prozent. Insgesamt konnte die Energiegewinnung aus heimischen Ressourcen 30 Prozent des Gesamtverbrauchs abdecken.

Wichtigste heimische Energiequelle sind der AG Energiebilanzen zufolge inzwischen die erneuerbaren Energien mit einem Anteil von 46,3 Prozent (Vorjahr 44,6 Prozent). Es folge die Braunkohle mit 38,4 Prozent (Vorjahr 38,5 Prozent). Die anderen Energieträger erreichten Anteile im niedrigen einstelligen Bereich.

Rund 70 Prozent seines Energiebedarfs muss Deutschland laut der AG Energiebilanzen durch Importe decken. Zum mit Abstand wichtigsten Lieferanten habe sich Russland entwickelt. 2018 stammten 36,3 Prozent der deutschen Rohölimporte aus Russland. Zusammen mit den anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion (GUS) betrage der Anteil sogar nahezu 53 Prozent. Bei der Steinkohle liege der Anteil der Lieferungen aus Russland bei rund 40 Prozent. Durch den kräftigen Anstieg der Energiepreise erhöhte sich die Importrechung für Kohle, Erdgas und Öl 2018 gegenüber dem Vorjahr um etwa ein Fünftel auf fast 68 Milliarden Euro.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

 

 

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