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Halogenlampenverbot seit 1. September 2018

(vom 25.09.2018)

Nach einer Meldung der Europäischen Kommission dürfen seit dem 1. September 2018  ineffiziente Halogenlampen der Klasse „D“ oder schlechter nicht mehr hergestellt und auf den Markt gebracht werden.

 

Bereits 2009 hatten die EU-Staaten und das Europäische Parlament ein Produktionsverbot für die ineffizienten, meist birnen- oder kerzenförmigen, Halogenlampen mit ungebündeltem Licht beschlossen. Zum 1. September 2018 lief nun die Übergangsfrist ab. Seitdem dürfen ineffiziente Halogenlampen der Klasse „D“ oder schlechter nicht mehr hergestellt und auf den Markt gebracht werden. Hierauf wies die Europäische Kommission in einer Meldung hin. Altbestände dürften aber noch abverkauft werden. Nicht betroffen seien Halogenglühlampen, die häufig in Schreibtischlampen und Flutlicht-Scheinwerfern (beispielsweise Lampen der Klassen R7, G9 und G4) verwendet werden, oder die beliebten „Spots“ (Niederspannungs-Halogenglühlampen) für Deckenstrahler.

Das Produktionsverbot für die ineffizienten Halogenglühlampen ist der Europäischen Kommission zufolge Teil der EU-Vorschriften zum Ökodesign und zur Energieeffizienzkennzeichnung für Haushalts- und Bürogeräte. Dank dieser Vorgaben könnten die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht nur Energie und Geld sparen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klima- und Energieziele der EU leisten. Denn LED-Lampen brauchten meist wesentlich weniger Energie – oft weniger als zehn Prozent – als das Halogen-Äquivalent. Darüber hinaus hätten LED-Lampen in der Regel eine Lebensdauer von zehn bis 20 Jahren, während ihre Halogen-Äquivalente in der Regel alle drei bis vier Jahre ausgewechselt werden müssten. Wenn alle Haushalte alle betroffenen Lampen von Halogen auf LED umstellten, könnten EU-weit 9,4 Terrawattstunden pro Jahr eingespart werden. Dies entspreche dem jährlichen Energieverbrauch Estlands.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

 

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