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Immer mehr Stromtankstellen für Elektrofahrzeuge in Deutschland

(vom 09.10.2017)

Laut einer aktuellen Erhebung des Bundesverbands für Energie und Wasserwirtschaft (BDEW) ist die Zahl der öffentlich zugänglichen Stromtankstellen für Elektrofahrzeuge im ersten Halbjahr 2017 um 18 Prozent gestiegen.

Die Zahl der öffentlich zugänglichen Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge liegt bei rund 10.700 Ladepunkten an 4.730 Ladesäulen (darunter insgesamt 530 Schnellladesäulen). Dies geht aus einer aktuellen Erhebung zur Ladeinfrastruktur hervor, die der Bundesverband für Energie und Wasserwirtschaft (BDEW) kürzlich veröffentlichte. Demnach ist im ersten Halbjahr 2017 ein Anstieg um 18 Prozent zu verzeichnen. Für die BDEW-Erhebung wurden außer den Ladestationen im öffentlichen Straßenraum und auf öffentlich zugänglichen Privatflächen auch erstmals weitere Anbieter wie beispielsweise Parkhaus- und Parkplatzbetreiber erfasst.

Für eine Million E-Autos auf den Straßen sind laut BDEW 70.000 Normalladepunkte und 7.000 Schnellladepunkte erforderlich. Da sich der Betrieb der Säulen aufgrund der geringen Anzahl von E-Fahrzeugen heute noch nicht lohne, seien die von der Politik aufgelegten Förderprogramme enorm wichtig. Die bereitgestellten Fördermittel für die Ladeinfrastruktur würden auch entsprechend abgerufen werden. Aus Sicht des BDEW geht die Energiewirtschaft daher beim Ladesäulen-Ausbau deutlich in Vorleistung. Dies stehe allerdings in einem deutlichen Kontrast zur Kaufprämie für E-Fahrzeuge, die mangels attraktiver Modelle bisher ein Ladenhüter seien. Es sei jetzt an der Automobilindustrie, attraktive Elektroautos auf den Markt zu bringen – und zwar im Sinne einer hohen Reichweite zu einem bezahlbaren Preis.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

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