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Kopie von TÜV Rheinland: Nicht überall sind Wasser sparende Armaturen sinnvoll

(vom 09.05.2018)

Wasser sparende Armaturen mit eingebautem Durchlaufbegrenzer sind insbesondere in Badezimmern beliebt. Allerdings ist ihr Einsatz einer Meldung des TÜV Rheinland zufolge nicht immer ratsam.

 

Ob Retroausführungen aus verchromtem Messing mit Kalt- und Warmgriffen bis zu modern-kühlen Edelstahlarmaturen mit einfachem Hebel – beim Kauf von Armaturen für Küche oder Bad haben die Verbraucher eine riesige Auswahl. Vor allem im Badezimmer werden Wasser sparende Armaturen mit eingebautem Durchlaufbegrenzer gerne eingesetzt. Solche Armaturen sollten allerdings nur dort installiert werden, wo der Wasserdruck in der Leitung auch stark genug ist. Hierauf wies der TÜV Rheinland in einer Meldung hin. Für eine Dusche beispielsweise sei eine Wasser sparende Armatur eher nicht zu empfehlen. Grund: Wenn der Leitungsdruck nicht hoch genug ist, würde eine solche Armatur die Wassermenge noch zusätzlich drosseln. Hier sei ein Wasser sparender Duschkopf sinnvoller, empfiehlt der TÜV Rheinland. Im Zweifelsfall sollte für Beratung und Einbau ein Installateur hinzugezogen werden.

Wie der TÜV Rheinland weiter ausführte sollten die Verbraucher beim Kauf von Armaturen auf die Verarbeitung achten. Sie bestimme nämlich die Qualität. Als Oberfläche seien Edelstahl und Chrom geeignet, wobei Edelstahlarmaturen langlebiger und daher teurer seien. Im Innern der Armatur sollte eine Keramikkartusche verarbeitet sein. Diese garantiere Dichtheit, sei verschleißarm und leichtgängig. Bei Einhandmischern seien Keramikkartuschen Standard, in Zweigriffarmaturen würden auch Gummidichtungen verwendet. Qualität könne der Kunde am Prüfzeichen des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW-Cert) erkennen. TÜV Rheinland zertifiziere darüber hinaus besonders geräuscharme Armaturen. Zur Pflege der Armaturen sei es vollkommen ausreichend, sie nach dem Gebrauch abzutrocknen, um etwa Kalkflecken zu vermeiden. Essig- und säurehaltige Reinigungsmittel sollten vermieden werden. Diese ließen Edelstahloberflächen ermatten, griffen zudem verchromte Oberflächen und unter Umständen das Innenleben der Armatur an.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

 

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