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Mobile Endgeräte vor Sommerhitze schützen

(vom 04.08.2020)

Wer sein mobiles Endgerät wie Smartphone oder Tablet stundenlang auf dem Terassentisch oder im Auto in der prallen Sonne liegen lässt, riskiert teure Schäden an den Geräten. Hierauf wies der TÜV Rheinland in einer Meldung hin.

Hitze bedeutet für die Akkus von Smartphones und Tablets erheblichen Stress und kann zu teuren Folgeschäden führen. Dies geht aus einer Meldung des TÜV Rheinlands hervor. Für Lithium-Ionen-Akkus, die in den mobilen Geräten üblicherweise verbaut sind, seien Temperaturen zwischen 10 und 30 Grad Celsius ideal. Werde es noch erheblich wärmer, beispielsweise bei direkter Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit, könnten chemische Reaktionen im Akku ausgelöst werden – mit weitreichenden Folgen: Die Akkus alterten schneller und verlören an Leistungsfähigkeit. Ein Austausch werde notwendig, der heutzutage fast immer den Weg zum Fachgeschäft zur Folge habe. Aber auch die Displays und Gehäuse könnten durch große Hitze bleibende Schäden davontragen, Plastikteile sich unwiderruflich verformen.

Darüber hinaus empfiehlt der TÜV Rheinland den Verbrauchern, Programme und Funktionen, die aktuell nicht benötigt werden, nicht unnötig im Hintergrund weiterlaufen lassen. Das koste immer Akku-Leistung – und das bedeute stets Erwärmung. Da der Ladevorgang ebenfalls für zusätzliche Hitzeentwicklung sorge, sollten Geräte erst in den kühleren Morgen- und Abendstunden ans Netz gehen. An besonders heißen Tagen empfehle es sich zudem, kurz nach Beginn des Ladevorgangs zu prüfen, ob sich Smartphone oder Tablet ungewöhnlich stark erhitzen. Denn dies könne ein Zeichen für einen beginnenden Defekt oder bereits beschädigten Akku sein.

Die modernen, sehr flachen Geräte verfügen dem TÜV Rheinland zufolge nicht über eine aktive Lüftungsfunktion, sie könnten Hitze also nicht mit Lüftern ableiten wie beispielsweise Laptops oder PCs. Deshalb sollten sie im Hochsommer auf keinen Fall im Auto zurückgelassen werden – das Innere von Fahrzeugen könne sich am Nachmittag auf bis zu 70 Grad Celsius aufheizen.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

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