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Neue Heizung: Schornsteinsanierung kann erforderlich sein

(vom 30.08.2017)

Aus Sicht des Forums für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. (VdZ) können eine neue Brennwertheizung und ein alter Schornstein eine gefährliche Kombination darstellen.

Beim Tausch eines alten Öl- oder Gaskessels gegen eine moderne Brennwertheizung sollte der Schornstein in den meisten Fällen an die neue Technik angepasst werden. Hierauf wies das Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. (VdZ) in einer Meldung hin.

Grund: Im Vergleich zu alten Heizkesseln setzt laut VdZ die Verbrennung von Öl oder Gas in einem modernen Brennwertgerät weniger und deutlich kühlere Abgase frei. Hinzu komme, dass alte Schornsteine meist einen sehr großen Querschnitt hätten und nicht gedämmt seien. Diese Faktoren trügen dazu bei, dass die Abgase langsamer aufstiegen und die darin enthaltene Mischung aus Wasserdampf und Schwefelsäure an den Innenwänden des Schornsteins kondensiere. Das führe zur sogenannten Versottung des Schornsteins: Feuchtigkeit und Säure griffen das Mauerwerk an und zersetzten es nach und nach. In angrenzenden Wohnräumen mache sich das meist durch bräunlich-gelbe Flecken an den Wänden und unangenehmen Geruch bemerkbar. Mit der Zeit könne die Versottung den gesamten Schornstein zerstören. Um dem vorzubeugen, müsse der Schornstein unbedingt auf die neue Heizung abgestimmt werden, so das VdZ.

Bei der Sanierung eines Schornsteins stehen verschiedene Techniken und Materialien zur Verfügung. Welche davon für die Immobilie geeignet ist, sollte mit einem Fachbetrieb geklärt werden. Die zusätzlichen Investitionskosten für eine Sanierung des Schornsteins können die Immobilienbesitzer mithilfe staatlicher Fördermittel reduzieren: Dem VdZ zufolge fördert die KfW mit dem Programm „Energieeffizient Sanieren“ auch Anpassungen am Schornstein, wenn diese im Rahmen der Heizungssanierung durchgeführt werden.

 

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