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Nutzungsentgelte für Gas steigen 2019 leicht an

(vom 15.11.2018)

Nach aktuellen Berechnungen des Online-Vergleichsportals Check24 werden zum Jahreswechsel die Entgelte für die Nutzung der Gasnetze im bundesweiten Durchschnitt um rund ein Prozent steigen.

 

Die Nutzungsentgelte der Gasnetze steigen 2019 im bundesweiten Durchschnitt um rund ein Prozent und machen damit etwa ein Viertel des Gaspreises für Endkunden aus. Dies ergaben aktuelle Berechnungen des Online-Vergleichsportals Check24. Demnach zahlte 2018 ein Musterhaushalt (20.000 kWh Jahresverbrauch) im Schnitt 365 Euro an die Betreiber der lokalen Verteilnetze. Ab dem Jahreswechsel seien es drei Euro mehr pro Jahr. Steigende Netznutzungsentgelte, gestiegene Großhandelspreise und das hohe Ölpreisniveau deuteten darauf hin, dass Gas teurer werde.

Während die Netznutzungsentgelte im Westen Deutschlands steigen, sinken sie laut Check24 im Osten der Republik – und gleichen sich dadurch an. Der Unterschied bei einem Verbrauch von 20.000 kWh Gas betrage 2019 nur noch 40 Euro (2018: 54 Euro). Am deutlichsten sollen die Netznutzungsentgelte für Gaskunden im Norden Deutschlands steigen: in Bremen um 27 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern und in Hamburg um jeweils acht Prozent. In Sachsen (minus fünf Prozent) gebe es bundesweit die stärksten Senkungen.

Wie schon 2018 zahlen Check24 zufolge auch im kommenden Jahr Gaskunden in Mecklenburg-Vorpommern (im Durchschnitt 514 Euro) die höchsten Entgelte an die Verteilnetzbetreiber. Auch im Saarland (im Durchschnitt 468 Euro) fielen die Gebühren überdurchschnittlich hoch aus. Am wenigsten müssten Verbraucher in Berlin (im Durchschnitt 285 Euro) und Hamburg (im Durchschnitt 314 Euro) zahlen.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

 

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