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Richtiges Wohnungslüftung hilft beim Energiesparen

(vom 10.10.2018)

Um Energiekosten zu senken und der Schimmelbildung in den eigenen vier Wänden vorzubeugen, sollten die Verbraucher die Lüftungstipps der Initiative Wärme+ beachten.

 

Nach dem heißen Sommer werden die Fenster wieder weit geöffnet, um die frische Luft hineinzulassen. Doch je näher Herbst und Winter rücken, desto wichtiger wird es, Haus und Wohnung mit Sinn und Verstand zu lüften. Hierauf wiesen Experten der Initiative Wärme+ hin. Die Verbraucher sollten daher folgende Tipps beherzigen, um Energie zu sparen und zudem der Schimmelbildung vorzubeugen.

Den Experten von Wärme+ zufolge sollte durchgängiges Lüften über gekippte Fenster vermieden werden. Grund: Es bringe wenig Luftaustausch und es gehe viel Wärme verloren. Zudem kühle das Mauerwerk in Fensternähe aus, wodurch Luftfeuchtigkeit kondensierte und es zu Schimmelpilzbefall kommen könne. Am besten sei regelmäßiges Stoßlüften. Dafür sollten nach Möglichkeit gegenüberliegende Fenster komplett geöffnet – also quergelüftet – werden. Die Dauer dieses Stoßlüftens hänge von der Jahreszeit ab. Dabei gelte folgende Faustregel: Je wärmer es draußen sei, desto länger muss man lüften, um die Luft in den Wohnräumen komplett auszutauschen. Im Winter sollten es drei- bis viermal am Tag mindestens fünf Minuten sein, in den warmen Monaten bis zu dreißig Minuten. Laufe bereits die Heizung, sollten die Heizkörper während des Lüftens immer heruntergeregelt werden.

Darüber hinaus hängt die erforderliche Dauer und Häufigkeit des Lüftens laut Wärme+ auch von der Wohnungsnutzung ab. Je mehr Personen im Haushalt lebten, desto häufiger sollte auch gelüftet werden. Denn jeder Bewohner gebe durchschnittlich etwa zwei bis drei Liter Wasser an die Raumluft ab – zum Beispiel durch Atmen, Duschen, Wäsche waschen, Kochen und Hausarbeit. In Küche und Bad, wo viel Feuchtigkeit entstehe, sei lüften häufiger erforderlich als im Wohn- oder Schlafzimmer. Wer Wäsche in der Wohnung trockne, sollte ebenfalls häufiger lüften, um die Verdunstungsfeuchte abzuleiten.

Außerdem sollten die Verbraucher auf die Luftfeuchtigkeit in den eigenen vier Wänden achten. Optimalerweise herrscht den Experten von Wärme+ zufolge in Wohnräumen eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent. Verlässlich messen ließe sich das mit einem Hygrometer. Die Luftfeuchtigkeit hänge auch von der Raumtemperatur ab: Kalte Luft könne Feuchtigkeit nicht so gut aufnehmen, sodass sich schneller Kondenswasser an den Fenstern und Außenwänden bilde. Warme Luft hingegen nehme die Feuchtigkeit besser auf und transportiere sie dann beim Stoßlüften ins Freie. Es sei daher ratsam, die Wohnräume gleichmäßig zu beheizen und darauf zu achten, dass sie nicht unter 16°C abkühlten.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

 

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