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Stromspartipps zur Ferienzeit

(vom 06.07.2017)

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online gGmbH hat fünf Tipps zusammengestellt, mit denen Privathaushalte ihre Stand-by-Verbrauchskosten – nicht nur während der Urlaubszeit – reduzieren können.

Während viele Deutsche im Urlaub abschalten, bleiben Elektrogeräte zu Hause weiter unter Strom: Fernseher, Kühlschränke & Co. ziehen unbemerkt Energie. Dieser nutzlose Stromverbrauch kostet jeden Haushalt im Schnitt 115 Euro pro Jahr. Einzelne Geräte verursachen jährliche Stand-by-Kosten von bis zu 35 Euro – und entsprechende CO2-Emissionen. Für ganz Deutschland summieren sich die Kosten laut Umweltbundesamt auf schätzungsweise vier Milliarden Euro. Hierauf wies die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online gGmbH kürzlich in einer Meldung hin.

Um die Verbraucher beim Senken der Stand-by-Kosten von Elektrogeräten zu unterstützen, hat co2online deshalb fünf Tipps zusammengestellt, die nicht nur zur Ferienzeit beim Stromsparen helfen.

1. Vor allem während des Urlaubs sollten möglichst alle Elektrogeräte vom Stromnetz getrennt werden. Auf diese Weise spare man nicht nur den Stand-by-Verbrauch, sondern schütze die Geräte auch vor Blitzeinschlag und Überspannung. Besonders einfach gehe das mit schaltbaren Steckdosenleisten, die es schon für fünf Euro im Handel gebe.

2. Bei längeren Reisen rechne es sich für die Verbraucher, den Kühlschrank auszuräumen, abzutauen und komplett abzuschalten. Das spare nicht nur während des Urlaubs Stromkosten, denn regelmäßiges Abtauen mindere den jährlichen Verbrauch des Geräts um bis zu 45 Prozent, so co2online.

3. Mit einem Energiesparkonto (www.energiesparkonto.de) kommen die Verbraucher Stromfressern auf die Spur. Verbraucher müssten dafür lediglich zwei Stromzählerstände eintragen: einen vor und einen nach dem Wochenend-Ausflug oder Urlaub. Liege der Stromverbrauch während der Abwesenheit bei mehr als einer Kilowattstunde (kWh) pro Tag, seien einige Geräte wahrscheinlich nicht richtig ausgeschaltet – oder der Kühlschrank verbrauche ungewöhnlich viel.

4. Sinnvoll ist es aus Sicht von co2online auch, den Stromverbrauch zu vergleichen. Mit den Vergleichswerten des Stromspiegels oder dem interaktiven StromCheck auf www.stromspiegel.de könnten Mieter und Hauseigentümer schnell und einfach feststellen, ob sie mehr Strom als vergleichbare Haushalte benötigen. Ein erhöhter Verbrauch könne auch auf Stand-by-Verluste hinweisen.

5. Bereits beim Neukauf sollten Verbraucher darauf achten, ob sich Geräte vollständig vom Stromnetz trennen lassen. Besonders billige Geräte benötigten häufig im Stand-by und beim aktiven Nutzen unverhältnismäßig viel Strom. Über die Lebensdauer gesehen seien solche Energieverschwender dann teurer als hochwertige Modelle. Einzelne Geräte könnten Stand-by-Kosten von bis zu 35 Euro pro Jahr verursachen, wie Beispiele auf www.co2online.de/standby zeigen.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

 

 

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