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Stromspiegel 2019: Stromverbrauch von Privathaushalten stagniert

(vom 26.03.2019)

Laut den Berechnungen des aktuellen Stromspiegels 2019 ist der Stromverbrauch von Privathaushalten im Vergleich zu den Vorjahren gleich hoch geblieben.

Ein Privathaushalt kann im Schnitt rund 230 Euro Stromkosten pro Jahr sparen. Das zeigt der neue Stromspiegel für Deutschland (www.stromspiegel.de), den die co2online gemeinnützige GmbH kürzlich veröffentlichte. Der Stromspiegel für Deutschland liefert bundesweit gültige Vergleichswerte für den Stromverbrauch von Privathaushalten, Grundlage dafür sind rund 226.000 Verbrauchsdaten von Haushalten aus dem Bundesgebiet. Wie aus dem Stromspiegel 2019 des Weiteren hervorgeht, stagniert aber der Stromverbrauch im Vergleich zu den Vorjahren. Demnach verschwenden private Haushalte hochgerechnet auf ganz Deutschland jährlich 9 Milliarden Euro und sind für unnötige Emissionen von fast 18 Millionen Tonnen CO2 verantwortlich. Die vermeidbaren CO2-Emissionen entsprächen etwa denen des Braunkohlekraftwerks Weisweiler, das zu den fünf klimaschädlichsten Kraftwerken in Europa zähle.

Das Potenzial fürs Stromsparen ist groß, wie co2online anhand zweier konkreter Beispiele für verschiedene Haushalte aufzeigt: So könne ein Zweipersonenhaushalt in einem Mehrfamilienhaus, der sein Wasser mit Strom erwärme und insgesamt 3.500 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr verbrauche, rund 400 Euro sparen und etwa 880 kg CO2 vermeiden. Der meiste Strom ließe sich bei Warmwasser, Waschen und Trocknen sowie Informations- und Unterhaltungstechnik sparen. Eine vierköpfige Familie in einem Einfamilienhaus, die ihr Wasser nicht mit Strom erwärme und 5.000 kWh im Jahr verbrauche, könne rund 570 Euro sparen und etwa 1.230 kg CO2 vermeiden. Am größten sei das Sparpotenzial in diesem Fall bei Waschmaschine und Trockner sowie Heizungspumpe und Beleuchtung.

co2online wies daraufhin, dass Verbraucher ihr persönliches Sparpotenzial mit einem interaktiven Online-Rechner auf www.stromspiegel.de ermitteln können. Der Verbrauch werde bewertet (Einstufung A bis G), das Sparpotenzial berechnet und eine Liste mit konkreten Maßnahmen fürs Stromsparen angezeigt. Wie Stromsparen bei den einzelnen Bereichen und Geräten im Haushalt gelingen kann, zeigten anschauliche Tipps. Außerdem seien auf der Internetseite weitere Beratungsangebote genannt, sowohl online als auch vor Ort.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

 

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