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Tag des Energiesparens

(vom 05.03.2020)

Am Donnerstag, den 5. März, ist „Tag des Energiesparens“. Ziel dieses Tages ist es, Bürgerinnen und Bürger sowie Wirtschaft und Politik auf Einsparpotentiale aufmerksam zu machen.

In Deutschland gibt es erhebliche Unterschiede beim Stromverbrauch der Privathaushalte. Je nach Geräteausstattung und Nutzung schlummert hier zum Teil enormes Einsparpotenzial: So kann der Unterschied im Stromverbrauch durchschnittlicher 3-Personenhaushalte durchaus 1.000 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr und mehr ausmachen. Je nach Tarif entspricht das rund 270 Euro. Das zeigt der neue Stromspiegel für Deutschland, den das Bundesumweltministerium heute gemeinsam mit dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und weiteren Partnern, veröffentlicht hat. Dazu wurden rund 144.000 Verbrauchsdaten deutscher Haushalte ausgewertet. Privatkunden können nun die eigene Stromrechnung mit den bundesweiten Werten des Stromspiegels vergleichen und so ihren eigenen Verbrauch in sieben Klassen, von gering bis sehr hoch, einordnen. Dabei berücksichtigt der Stromspiegel die Wohnsituation der Nutzer - Faktoren wie Haushaltsgröße, Gebäudetyp oder die Art der Warmwasserbereitung fließen in das Ergebnis ein und ermöglichen eine differenzierte Bewertung.

"Der neue Stromspiegel zeigt Mietern und Hauseigentümern, ob es Einsparpotenziale beim Stromverbrauch im Haushalt gibt. Das motiviert, gezielt Strom zu sparen und weniger CO2-Emissionen zu verursachen. Der Stromspiegel für Deutschland trägt zur Transparenz beim Stromverbrauch bei und ist eine gute Orientierungshilfe. Darüber hinaus bieten viele Energieversorger Beratungen zum Strom sparen an", so Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer.

Zentrale Ergebnisse des Stromspiegels: Ein durchschnittlicher Drei-Personenhaushalt in einer Wohnung im Mehrfamilienhaus verbraucht bis zu 3.000 kWh Strom im Jahr. Ein Haushalt gleicher Größe in der effizientesten Stromspiegel-Kategorie kommt hingegen mit 1.800 kWh oder weniger aus. Jeder Deutsche verbraucht jährlich im Schnitt 1.400 kWh Strom. Wird das warme Wasser in Bad und Küche elektrisch erhitzt, erhöht sich der Verbrauch um 27 Prozent oder 400 kWh. Das trifft auf rund ein Viertel aller Haushalte in Deutschland zu.

Fachwissen zu Haushaltsgeräten

Das bekannte Energielabel informiert Verbraucher seit den 1990er Jahren mit den markanten Farbbalken von grün bis rot über den Energieverbrauch und damit die Energieeffizienz von Elektrogroßgeräten. Doch auch wenn sie fast jeder kennt: Die Vielfalt ist sehr groß. Fast alle Haushaltsgeräte werden nach den Energieeffizienzklassen A+++ bis D eingeteilt. Die Energieeffizienz von zum Beispiel Waschtrocknern werden dagegen nach den Klassen A bis G beurteilt. Seit Januar 2018 fallen Einzelraumgeräte ganz neu unter die Kennzeichnungspflicht. Sie werden in neun Klassen von A++ bis G eingeteilt.

Doch bei weitem nicht alle Klassen gelangen in den Verkauf. Bei Kühl- und Gefriergeräten, Waschvollautomaten und Geschirrspülern dürfen nur die drei besten Klassen A+, A++ und A+++ neu in den Handel gebracht werden. Denn die Klassen A bis D erfüllen nicht mehr die Mindestanforderungen für Energieeffizienz der europäischen Ökodesign-Verordnungen. Der technische Fortschritt ist so rasant, dass A+ hier nicht die drittbeste Energieeffizienzklasse ist, sondern die schlechteste, die noch verkauft werden darf und A++ ist damit nur Mittelmaß.

Ab 2021 verschwinden stufenweise die „Plus“-Klassen und das Energielabel wird modernisiert. So hat es 2017 die Europäische Union beschlossen. Die auffälligste Änderung ist dabei die Rückkehr zur einheitlichen Energieverbrauchsskala mit den Klassen A bis G. Grundsätzlich soll das Erscheinungsbild mit der siebenstufigen Farbskala von Rot bis Grün aber erhalten bleiben. Alle bestehenden Labels werden dann nach und nach umgestellt.

Quelle: BDEW

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