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Umfrage: Weiterhin großer Rückhalt für die Energiewende in der deutschen Bevölkerung

(vom 14.09.2018)

Mehr als 90 Prozent der Privathaushalte in Deutschland stehen hinter der Energiewende. Zu diesem Ergebnis kommt das KfW-Energiewendebarometer 2018.

Der Rückhalt für die Energiewende ist bei den Deutschen groß: Mehr als 90 Prozent stehen hinter den Zielen der Energiewende. So lautet das Ergebnis des Energiewendebarometers 2018 der KfW Bankengruppe, bei dem fast 4.000 Haushalte befragt wurden. Wie die Umfrage weiterhin zeigt, beteiligen sich heute bereits 23 Prozent der Haushalte aktiv durch die Nutzung von Energiewendetechnologien. Dabei sei die Beteiligung der Haushalte an der Energiewende in Großstädten deutlich geringer als auf dem Land. Insbesondere die Verbreitung von Photovoltaik und Solarthermie sei auf dem Land stärker ausgeprägt. Dies liege jedoch nicht am größeren Anteil an Mehrfamilienhäusern in Städten und nicht an Unterschieden im Haushaltseinkommen. Vielmehr bedürfe es zielgruppenspezifischer Förderung, um das private Kapital der Städter für die Energiewende zu mobilisieren.

Weiter lässt das KfW-Energiewendebarometer 2018 eine große Dynamik bei Elektroautos erwarten: Die geplante Anschaffung von Elektroautos in deutschen Haushalten sei achtmal höher als der aktuelle Bestand. Während heute nur knapp zwei Prozent der befragten Haushalte ein Elektroauto besäßen, planten bereits 16 Prozent die Anschaffung. Dieser Wert stelle die größte Dynamik bei den betrachteten Technologien dar. Die Studie zeigt zudem, dass die Haushalte mit Elektroautos mehrheitlich Zugang zu grünem Strom haben.

Dem KfW-Energiewendebarometer 2018 zufolge sehen die Privathaushalte hohen Sanierungsbedarf bei Bestandsgebäuden. Knapp 40 Prozent der deutschen Haushalte lebten in einem Gebäude, das in den letzten 15 Jahren keine energetischen Sanierungsmaßnahmen erfahren habe. Hier belegten die Befragungsergebnisse den substanziellen Sanierungsbedarf quer durch den Gebäudebestand. Gegenüber bekannten Szenarien zur Erreichung eines CO2-neutralen Gebäudebestands bis 2050 sei eine Verdopplung der Sanierungsrate erforderlich.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

 

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