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Wärmemonitor 2017: Heizkosten von Privathaushalten weiter gesunken

(vom 26.10.2018)

Nach Zahlen des Energiedienstleisters ista Deutschland GmbH haben die deutschen Privathaushalte im vergangenen Jahr weniger für Heizkosten ausgegeben als in 2016.

 

Die deutschen Privathaushalte haben im Jahr 2017 knapp sieben Prozent weniger für Heizkosten ausgegeben als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Grundlage von Daten des vom Energiedienstleister ista Deutschland GmbH berechneten „Wärmemonitor 2017“. Diese Berechnungen basieren auf den Heizkostenabrechnungen von 300.000 Mehrfamilienhäusern in Deutschland und erfolgten klima- und witterungsbereinigt. Demnach entsprechen die Ersparnisse bei den Heizkosten mit 6,7 Prozent fast exakt dem Rückgang bei den Heizenergiepreisen von 6,8 Prozent. Grund hierfür sei der weiterhin auf dem Niveau von 2010 liegende Verbrauch. Dies bedeute, dass das ursprüngliche Ziel der Bundesregierung, den Wärmebedarf von Gebäuden bis 2020 gegenüber 2008 um 20 Prozent zu reduzieren, auch bei den betrachteten Mehrfamilienhäusern deutlich verfehlt werde, so das DIW.

Laut Wärmemonitor 2017 lag der Energiebedarf im Osten im vergangenen Jahr um gut sechs Prozent niedriger als im Westen. Leichte Rückgänge gegenüber dem Vorjahr seien ebenfalls fast ausschließlich in den ostdeutschen Bundesländern  zu verzeichnen – nur in Hessen ging die Nachfrage um 0,4 Prozent zurück. Den nach Bundesland größten Zuwachs habe es mit 2,9 Prozent in Hamburg gegeben, das ohnehin bereits Spitzenreiter sei. Im Süden und Westen stagnierte der Energiebedarf, wenn auch im Süden auf niedrigerem Niveau. Die bezüglich der Heizkosten günstigste Region sei – wie schon im Vorjahr – das Allgäu mit jährlich 4,55 Euro je Quadratmeter. Am anderen Ende Deutschlands stehe nicht nur räumlich der Südwesten Schleswig-Holsteins mit 12,20 Euro je Quadratmeter: Hier falle der höchste Energiebedarf mit den zweithöchsten Preisen pro Kilowattstunde zusammen.

In der kommenden Abrechnungsperiode dürften die Heizenergiepreise wieder anziehen, prognostizierte ista Deutschland. Grund hierfür seien die inzwischen wieder gestiegenen Preise für Heizöl, die sich voraussichtlich mit einer gewissen Zeitverzögerung in den Energiekosten der Haushalte widerspiegeln werden.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

 

 

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