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Zu Beginn der Heizsaison Thermostate checken

(vom 14.11.2019)

Um Heizkosten zu senken, sollten Verbraucher ihre mechanischen Thermostate prüfen und gegebenenfalls gegen elektronische austauschen. Hierauf wies die gemeinnützige Beratungsgesellschaft Co2online in einer Meldung hin.

Thermostate sind an fast allen Heizkörpern angebracht und regulieren den Heizenergieverbrauch. Mechanische Thermostatventile nutzen sich allerdings im Laufe der Zeit ab. Hierauf wies die Kampagne "Meine Heizung kann mehr" (www.meine-heizung.de) der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft Co2online in einer Meldung hin. Die Abnutzung habe zur Folge, dass sich die Thermostate nur noch schwer bewegen ließen oder die Heizkörper konstant heiß blieben. Demnach regelten sie die Raumtemperatur nur noch ungenau oder gar nicht mehr. Spätestens nach 15 Jahren sollten sie daher überprüft und eventuell ausgetauscht werden.

Laut Co2online können elektronische oder smarte Thermostate eine Alternative zu mechanischen Thermostaten sein – sie seien übrigens auch für Mieter geeignet. Elektronische oder smarte Thermostate steigerten den Komfort, indem sie automatisch reagierten: zum Beispiel durch Herunterregeln der Temperatur bei zum Lüften geöffneten Fenstern oder beim Verlassen des Haushalts. Außerdem könnten einzelne Räume, wie beispielsweise das Badezimmer am Morgen, gezielt vorgeheizt werden, ohne dass der Heizkörper dauerhaft heize. Mit diesen modernen Thermostaten könnten die Heizkosten bis zu zehn Prozent pro Jahr sinken. Dies entspreche in einer durchschnittlichen Wohnung etwa 70 Euro und 270 kg CO2 und in einem Einfamilienhaus rund 135 Euro und 460 kg CO2.

Co2online zufolge gibt es bei den Kosten fast keinen Unterschied mehr zwischen mechanischen und einfachen elektronischen Thermostaten. So seien mechanische im Baumarkt ab etwa acht Euro, elektronische ab zehn Euro erhältlich. Smarte Thermostate mit weiteren Funktionen und App-Steuerung kosteten deutlich mehr. Dennoch rechneten sie sich im Schnitt innerhalb von vier bis acht Jahren, wie Beispiele auf www.meine-heizung.de/smart zeigen. Einfache elektronische Thermostate könnten sich sogar schon nach ein bis zwei Jahren amortisieren.

Auch mit funktionierenden mechanischen Thermostaten lassen sich die Heizkosten senken – vorausgesetzt, sie werden richtig bedient. Laut Co2online ist einigen Verbraucher allerdings nicht bekannt, wie das geht. Weit verbreitet sei zum Beispiel die Annahme, dass ein Raum schneller warm werde, wenn das Thermostat auf der höchsten Stufe stehe. Stattdessen werde jedoch nur länger geheizt. Besser sei es, direkt die Wunschtemperatur einzustellen: zum Beispiel Stufe drei für etwa 20 Grad, Stufe vier für etwa 24 Grad oder eben dazwischen. Vor dem Lüften, nachts und bei Abwesenheit sollten die Thermostate heruntergedreht werden.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

 

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