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Heizung möglichst vor dem Herbst warten lassen

(vom 30.09.2020)

Hauseigentümer sollten vor Beginn der Heizperiode insbesondere dann ihre Heizungsanlage von Fachleuten prüfen und warten lassen, wenn sie 20 Jahre und älter ist. So lautet eine Empfehlung der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online.

Hauseigentümer sollten schon vor Beginn der Heizsaison an ihre Heizung denken, lautet die Kampagne der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online „Meine Heizung kann mehr“ (www.meine-heizung.de). Ab Oktober seien freie Termine bei Handwerkern für Heiztechnik in vielen Regionen rar. Wer seine Heizung prüfen oder optimieren lassen wolle oder einen Austausch plane, sollte deswegen frühzeitig einen Termin vereinbaren.

Laut co2online sind mehr als die Hälfte aller Heizungen in Deutschland mindestens zwanzig Jahre alt. Entsprechend groß sei das Risiko, dass die Heizung während der Heizsaison ausfalle. Außerdem seien die Heizkosten und CO2-Emissionen unnötig hoch. Deswegen sollten Hauseigentümer mit alten Heizungen rechtzeitig prüfen, ob eine Wartung nötig ist oder sich eine Optimierung oder ein Austausch rechnet.

Wer an eine neue Heizung denkt, sollte das co2online zufolge möglichst langfristig angehen. Bei einem kurzfristigen Ausfall in den kälteren Monaten werde sonst oft die erstbeste Lösung gewählt. Sinnvoller sei es, verschiedene Varianten mit Hilfe eines unabhängigen Energieberaters zu vergleichen. Dazu sollten auch Angebote für Hybridheizungen eingeholt werden. Denn dafür gebe es besonders viel Fördermittel und sie seien oft klimafreundlicher.

Laut co2online kombinieren Hybridheizungen ähnlich wie ein Hybridauto verschiedene Techniken. So könne zum Beispiel eine vorhandene oder neue Gasheizung mit Solarthermie verknüpft werden. Möglich seien auch Kombinationen mit Pelletheizung oder Wärmepumpe. Die Kosten für die Installation einer Hybridheizung lägen höher als bei einfachen Heizungen. Dafür gebe es einen staatlichen Zuschuss von bis zu 45 Prozent – plus Fördermittel von Kommunen oder Ländern, wie etwa HeiztauschPLUS in Berlin.

Eine Hybridheizung hat co2online zufolge eine intelligente Steuerung und einen besonders großen Speicher für Warmwasser. So könne Solarthermie außerhalb der Heizsaison über 60 Prozent des Bedarfs abdecken. Nur an dunklen Tagen und wenn besonders viel Wasser benötigt werde, springe die andere Heiztechnik an. Während der Heizsaison sorge die Solarthermie für 10 bis 20 Prozent der benötigten Heizwärme. Sinnvoll könne auch die Kombination mit Photovoltaik sein. Dann sorge ein Heizstab für Warmwasser. Dafür gebe es allerdings weniger Fördermittel, so co2online.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

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