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Mit einfachen Tipps Wasser sparen

(vom 30.09.2020)

Ob ein heißer, trockener Sommer, die Corona-Pandemie – die Deutschen haben in diesem Jahr mehr Wasser verbraucht als normal. Der Energiedienstleister Techem hat einige Tipps zusammengestellt, mit denen die Privathaushalte sorgsam mit der Ressource Trinkwasser umgehen können.

Aufrufe zum Trinkwasser-Sparen, kurzzeitige Einsätze von Wassertankfahrzeugen – in einigen Gemeinden Deutschlands wurde in den vergangenen Wochen das Wasser knapp. Grund war nicht nur der heiße und trockene Sommer. Auch die Corona-Pandemie sorgte für erhöhten Wasserverbrauch: Viele Deutsche verbrachten ihren Urlaub in diesem Jahr zu Hause und verbrauchten mehr Wasser als normal, zum Beispiel um sich im privaten Swimmingpool abzukühlen. Neben dem offiziell von Behörden angemahnten Verzicht auf Tätigkeiten, wie Planschbecken zu befüllen, Rasenflächen zu bewässern oder Fahrzeuge und Hofflächen zu reinigen, gibt es weitere Möglichkeiten, um mit wenig Aufwand langfristig und ganz nebenbei Wasser zu sparen. Hierzu hat der Energiedienstleister Techem einige praktische Tipps für eine dauerhafte Senkung des Wasserverbrauchs zusammengestellt.
Erstens kann laut Techem eine Geschirrspülmaschine den Abwasch deutlich effizienter erledigen als das Spülen per Hand. Dabei gelte jedoch genau wie bei Waschmaschinen: Das Gerät erst einschalten, wenn es voll ist, und nach Möglichkeit ein Sparprogramm bei niedriger Temperatur wählen. Wichtig sei dabei, Haushaltsgeräte mit niedriger Effizienzklasse auszutauschen, denn nicht nur beim Strom, sondern auch auch beim Wasser ließe sich der Verbrauch um bis zu ein Drittel senken. Alte Geschirrspüler und Waschmaschinen durch neue Geräte mit Effizienzklasse (A+++ oder A++) auszutauschen, mache sich daher schnell bezahlt.
Zweitens lässt sich Techem zufolge auch bei der Gartenarbeit der Wasserverbrauch senken. So sollte in den Sommermonaten erst abends gegossen werden, sonst verdunste das kostbare Nass. Außerdem: Nach Möglichkeit Regenwasser aus der Tonne nutzen. In extremen Trockenjahren sollte das Gießen zudem auf das Notwendigste beschränkt werden.
Drittens sollten die Verbraucher regelmäßig die Dichtungen an ihren Armaturen prüfen. Aufs Jahr gerechnet, könne eine marode Dichtung bzw. ein tropfender Wasserhahn zwischen 1.000 und 2.000 Liter zusätzlichen Wasserverbrauch bedeuten. Dabei gilt: Wenn es tropft, unbedingt die Dichtung prüfen und tauschen.
Viertes sollten die Privathaushalte laut Techem den Wasserverbrauch der Toiletten drosseln: Rund ein Drittel des täglichen Wasserverbrauchs werde durch die WC-Leitungen gespült. Mit einer Stopp-Taste oder einer Zwei-Tasten-Lösung könne der Wasserverbrauch einer Toilette ungefähr halbiert werden.
Der letzte Tipp der Techem kostet wenig, bringt aber viel Ersparnis: Kleine Aufsätze am Wasserhahn – sogenannte Perlatoren – und Sparduschköpfe reduzierten den Durchlauf von Wasser, ohne dass es sich so anfühle. Je nach Duschverhalten habe sich so eine Investition (ab ca. 20 Euro) schon im ersten Jahr mehr als amortisiert.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

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