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Verbraucher-Tipps für weniger Heizkosten und CO2-Ausstoß

(vom 06.11.2020)

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft Co2online hat einige Tipps zusammengestellt, mit denen Privathaushalte ihre Heizkosten senken und damit den CO2-Ausstoß reduzieren können.

Wer seine Heizkosten und CO2-Emissionen senken möchte, sollte damit gleich mit dem Start der Heizsaison am 1. Oktober beginnen. Darauf machte kürzlich die gemeinnützige Beratungsgesellschaft Co2online (www.co2online.de) aufmerksam. Denn in der kommenden kalten Jahreszeit werde in der Regel im Haushalt die meiste Energie verbraucht. Im Schnitt entfielen jährlich 70 Prozent auf die Heizung, deutlich weniger auf Strom und Warmwasser.

Am größten ist das Sparpotenzial während der Heizsaison häufig beim Lüften, so Co2online. Anstatt die Fenster lange zu kippen, sollten sie zum Stoßlüften weit geöffnet werden. Ein durchschnittlicher Haushalt im Mehrfamilienhaus könne so pro Jahr etwa 80 Euro sparen und 315 Kilogramm CO2 vermeiden. Mit programmierbaren Thermostaten seien im Schnitt 65 Euro und 250 Kilogramm CO2 weniger möglich.

Co2online zufolge haben Eigentümer noch mehr Möglichkeiten als Mieter, um Heizkosten und CO2-Emissionen zu senken. Sie sollten vor allem drei kurzfristige Optionen prüfen:

1. Heizungsrohre dämmen: Das Dämmen der Heizungsrohre in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus rechne sich besonders schnell und könne selbst erledigt werden. Mit Materialkosten von etwa 70 Euro ließen sich pro Jahr etwa 310 Euro sparen und 1.045 Kilogramm CO2 vermeiden.

2. Heizungspumpe tauschen: Mit 30 Prozent staatlicher Förderung rentiert sich laut Co2online auch der Tausch alter Heizungspumpen oft innerhalb kurzer Zeit. Die Kosten lägen für ein Einfamilienhaus im Schnitt bei etwa 300 Euro, die jährliche Ersparnis bei rund 105 Euro (210 Kilogramm CO2).

3. Hydraulischen Abgleich durchführen lassen: Die gesamte Heizanlage optimal auf das Gebäude einzustellen, kostet Co2online zufolge im durchschnittlichen Einfamilienhaus etwa 690 Euro. Dafür sänken die Ausgaben für Energie um etwa 85 Euro pro Jahr (290 Kilogramm CO2). Auch für den hydraulischen Abgleich gibt es 30 Prozent Zuschuss vom Staat – und er ließe sich häufig gut mit einem Pumpentausch kombinieren.

Wie groß das persönliche Sparpotenzial ist, zeigen Online-Heizkostenrechner wie der HeizCheck auf www.heizspiegel.de. Hauseigentümer sollten auch prüfen, ob ein neuer Heizkessel oder eine Sanierung sinnvoll sind – am besten gemeinsam mit einem unabhängigen Energieberater, empfiehlt Co2online.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

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